«KIOSK» basiert auf einem Gespräch
mit einem kranken Menschen, der seine Nahtoderfahrung
unter anderem mit dem Bild eines Kiosks beschreibt.
Der von einem Schauspieler nachgesprochene Dialog läuft
als Toncollage im Raum. Die Installation arbeitet mit
der gegenläufigen Rezeption von Nähe und Distanz:
Die drei gepolsterten Sitz- und Hörinseln verlangen
vom Zuhörer die unmittelbare physische Nähe,
während ein grosser Schriftzug und ein Diagramm
aus der Distanz erst Überblick versprechen. Eine
Serie von weiteren Gesprächen sind mit fotografischen
Porträts kombiniert und über Kopfhörer
hörbar. Über einen Monitor findet das Gespräch
mit der ehemaligen Klosterfrau Sonja Werner seinen Platz
in der Galerie.
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