Der
Künstler Till Velten (Berlin und Basel) macht sich
in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zug fragend auf den
Weg, die Stadt Zug zu erkunden. Das Suchen nach individuellen
Lebensentwürfen, nach der authentischen Beschreibung
eines Verhältnisses zu Wohn- oder Arbeitsort, zu
alltäglichen Beschäftigungen, zur Religiosität
oder zum Geld: Das ist die Grundlage für die künstlerische
Auseinandersetzung vor Ort.
Mit Ton- und Videodokumenten – Ergebnisse zahlreicher
Interviews – setzt sich Velten über das Modell
des Atelierkünstlers hinweg, nähert sich seinen
Themen als Reporter oder Zuhörer und speist den musealen
Raum mit Zeugnissen der Gegenwart. Für ein Gespräch
kommt ein Vertreter der aussterbenden Berufsfischerei
ebenso in Frage wie die Leiterin des lokalen ornithologischen
Vereins, Angehörige des Internats Institut Montana
ebenso wie ein Kapitän der Zuger Schifffahrts-Gesellschaft,
ein ehemaliger Stadtpräsident, Missionsschwestern
und hochrangige Exponenten der Zuger Wirtschaft.
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